Ortsbrandmeister Bm Jörg Stünkel
Stellvertreter Olm Sönke Rudnick




Jahreshauptversammlung 2019 der Feuerwehr Oldendorf

Indienststellung des TLF 2000 Highlight 2018

Am 05.01.2019 fand die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Oldendorf im Dorfgemeinschaftshaus statt. 
Ortsbrandmeister Jörg Stünkel konnte neben den zahlreich erschienenen Kameraden der Einsatz- und Altersabteilung auch einige fördernde Mitglieder begrüßen. Außerdem erschienen zur Versammlung der allgemeine Stellvertreter des Gemeindebürgermeister Rainer Vogeler, der Feuerschutzausschussvorsitzende Dietrich Lange, der Ehrenortsbrandmeister Hermann Lange, der Jugendfeuerwehrwart der Jugendfeuerwehr (JF) Beckedorf Eicke Behrens, der Gemeindebrandmeister Henning Sander, der stellvertretenden Gemeindebrandmeister Ralf Lauterbach und die Ortsbürgermeisterin Sabine Rudnick.

In seinem Jahresbericht ging Stünkel unter anderem auf die 6 Einsätze und 25 Übungs-und Sonderdienste ein, welche die 29 aktiven Kameraden im vergangenen Jahr abzuarbeiten hatten. Besonders erfreut ist Stünkel, dass zurzeit 13 Jugendliche ihren Dienst in der JF Beckedorf verrichten. Auch im vergangenen Jahr wurden von den Kameraden wieder Lehrgänge auf Gemeinde- und Kreisebene durchgeführt. Das Highlight 2018 war sicherlich die Fahrzeugübergabe des Tanklöschfahrzeug 2000 am 24.08.2018. Der Ortsbrandmeister nutze die Gelegenheit um sich bei der Gemeindeverwaltung für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit zu bedanken. Das Fahrzeug ist sehr gut auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten und wird uns die nächsten Jahre viel Freude bereiten, so Stünkel. Zum Schluss seines Berichtes gab er noch einen kleinen Ausblick auf bevorstehende Veranstaltungen für das Jahr 2019.
Der stellv. Gruppenführer, der Gerätewart, der Sicherheitsbeauftragte und der Schriftwart mussten an diesem Abend turnusgemäß in ihren Ämtern bestätigt werden. Alle Mitglieder des Ortskommandos wurden einstimmig wiedergewählt.

Bei dem Tagesordnungspunkt Beförderungen wurde Christopher Tödter zum Feuerwehrmann ernannt, zum Oberfeuerwehrmann wurde Martin Böger befördert und Alexander Blochwitz trägt nun den Dienstgrad des Hauptfeuerwehrmannes. Anschließend folgten Kurzberichte des Kassenwartes und des Sicherheitsbeauftragten.
Rainer Vogeler bedankte sich herzlich für die Einladung und überbrachte Grüße des zeitlich verhinderten Gemeindebürgermeisters Axel Flader. Vogeler blickte auf das vergangene Jahr seitens der Gemeinde Südheide zurück. So konnte das Bürgerhaus in einer Eröffnungswoche offiziell seiner Bestimmung übergeben werden.  Da die vor der Fusion gesteckten Ziele der Gemeinde Südheide bereits erreicht wurden, konnte der Zukunftsvertrag nun nach drei Jahren Wirksamkeit der Fusion als beendet erklärt werden, wusste Vogeler zu berichten. Auch ging er auf den Sachstand „barrierefreier Bahnhof Unterüß“ ein. Die Planungen seien hierzu abgeschlossen und die Barrierefreiheit dieses Bahnhofs rückt näher, so Vogeler. Zum Abschluss gab er noch einen kleinen Ausblick auf 2019 und wünschten allen Anwesenden alles Gute.

Eicke Behrens, erstmalig in der Funktion des Jugendwartes anwesend, bedankte sich für die tatkräftige Unterstützung aus Oldendorf und gab einen kleinen Rückblick seitens der Jugendfeuerwehr. Die JF Beckedorf besteht zurzeit aus 25 Jugendlichen, wobei 13 Kinder aus der FF Oldendorf kommen. 

Sabine Rudnick überbrachte Grüße seitens des Ortsrates und bedankte sich für die ständige Einsatzbereitschaft der Kameraden. Die Feuerwehr Oldendorf ist eine wichtige Stütze des Ortes, so die Ortsbürgermeisterin. Die Feuerwehr beteiligt sich aktiv am Dorfleben und trägt zur Durchführung zahlreicher Veranstaltungen bei. Eines der Wichtigsten sei sicherlich die jährlich durchgeführte Blutspende, freute sich Sabine Rudnick. 

Nun ergriff Gemeindebrandmeister Henning Sander das Wort. Sander ging auf das gesamte Einsatzgeschehen und den Mitgliederbestand der Gemeindefeuerwehr Südheide ein. 84 Einsätze mussten 2018 von den 316 aktiven Kameraden und Kameradinnen abgearbeitet werden. Die Einsätze gliederten sich in 46 Brand- und 55 Technische Hilfe Einsätze. 5 Mal musste man zu Brandmeldeanlagen ausrücken und eine Alarmübung der Altgemeinde Hermannsburg wurde durchgeführt. Von den Brandeinsätzen waren 16 Wald- und Flächenbrände zu verzeichnen. Trotz der extremen Trockenheit hatten wir lediglich im Bereich Unterlüß einige größere Flächen – und Waldbrände. Diese konnten alle, teils durch massiven Einsatz von Kräften, schnell unter Kontrolle gebracht werden. Insgesamt hatten wir für die ungewöhnliche Trockenheit viel Glück, so Sander. Zum Schluss seines ausführlichen Jahresberichts bedankte sich der Gemeindebrandmeister bei allen Kameraden für die professionelle Mitarbeit und wünschte für 2019 alles Gute und eine immer gesunde Heimkehr von allen Einsätzen – und Übungsdiensten. 
Zum Schluss der Versammlung ergriff Ortsbrandmeister Stünkel nochmals das Wort. Er bedankte sich für die Aufmerksamkeit und lud alle Anwesenden zu einem kleinen Imbiss ein.


jhv_2019

Foto v.l.n.r.:
Dietrich Lange, Rainer Vogeler, Christopher Tödter, Alexander Blochwitz, Sabine Rudnick, stellv. Ortsbrandmeister Sönke Rudnick, Martin Böger, Ortsbrandmeister Jörg Stünkel, Gemeindebrandmeister Henning Sander

 
Daniel Schulz
Fachberater Presse & Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehren der Gemeinde Südheide



Die Feuerwehr erinnerte an die Waldbrandkatastrophe 1975
mit einer Veranstaltung am 12. August 2015

der Erinnerungs-Flyer hier

Eine interessante Fahrt der Altersabteilung
Wieder mit dem Anhänger der Dorfjugend fuhren die älteren Kameraden dieses Jahr nach Hermannsburg,
um sich in der gemeindlichen Kläranlage über die Abläufe der Abwasserreinigung zu informieren.
Der diensthabende Klärwerksmeister stellte die Anlage vor und erklärte die einzelnen Vorgänge der Reinigung.
Die Kameraden waren erstaunt über soviel technische Einrichtungen und elektronische Meßanlagen, die dort benötigt werden.
Neben der Überwachung der Systeme, den Laborarbeiten und der wichtigen Dokumentation hat das Klärwerkspersonal auch
noch das Kanalnetz mit 60 Pumpwerken, 28km Druckleitungen und 65km Freigefälle-Kanal in Betrieb zu halten.
Sichtlich beeindruckt bedankten sich die Kameraden für die interessante ca. zweistündige Führung und starteten zur Rückfahrt.
Für die Mitfahrer gab es unterwegs einige "Snacks" und Getränke zur Erfrischung.




Bilder vom Sommerfest 2017





Eine Feuerwehr-Übung mit Menschenrettung und Drehleiter-Einsatz




Eine gut besuchte Veranstaltung am 12. August zur
Erinnerung an die Waldbrandkatastrophe 1975





Oldendorfer Kameraden wurden auf dem Kreisfeuerwehrtag 2012 in Beckedorf geehrt

Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Mike Rabe aus Sülze und Ralf Lauterbach aus Oldendorf, sowie für 40 Jahre aktiven
Feuerwehrdienst Herbert Buhr aus Sülze, Edwin King aus Winsen/Aller und Heinz Rehwinkel aus Wardböhmen mit den entsprechenden
Ehrenzeichen des Landes Niedersachsen durch den Landrat Klaus Wiswe und dem Kreisbrandmeister Dirk Heindorff ausgezeichnet.
Für ihre besonderen Verdienste um das Feuerwehrwesen wurden an diesem Tag Willy Heimberg (Groß Eicklingen), Wilhelm Mohwinkel
(Offensen), Peter Lange (Oldendorf) und Jürgen Eschemann (Gockenholz) mit der silbernen Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes
(KFV) Celle, Ralf Ramachers (Celle) mit der bronzenen sowie Heiko Crocoll und Hans-Jürgen Wagner (Beide aus Celle) mit der
silbernen Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Niedersachsen geehrt.


Über die Feuerwehr: Ausbildung, Unterricht und technische Übungen erfolgen im Bereich des 1974 in dienst-
gestelltem Feuerwehrgerätehauses "Riethkamp 2". Außerhalbdieses Geländes wird immer wieder die Schadensbekäm-
pfung an Gebäuden und in den ausgedehnten Wald- und Moorflächen geübt. Zur Ausrüstung der Wehr gehören neben
der persönlichen Schutzkleidung ein Tanklöschfahrzeug TLF 8W mit Truppbesatzung, ein Fahrzeug TSF 8 mit Tragkraft-
spritze und Atemschutzgeräte. Weitere technische Hilfsmittel, die speziell für unser Gebiet wichtig sind, werden bereitgehalten.
An den Dienstabenden, zu denen zwei- bis dreimal im Monat gerufen wird, erhalten alle Kameraden fundierte und immer wieder
auffrischende Kenntnisse im Feuerlösch- und Rettungswesen. Die Freiwillige Feuerwehr Oldendorf besteht in seiner jetzigen
Form seit 1934 und hat sich technisch mit der Unterstützung der ehemaligen Gemeinde Oldendorf und der heutigen Gemeinde
Südheide hochqualifiziert ausgerüstet. Besonders die Waldbrandkatastrophe von 1975, bei der ca. 6000 ha Wald
und Heide östlich von Oldendorf brannten, zeigte wie wichtig gutes technisches Gerät und eine gründliche Schulung sind.